Reichsbürger bei Sachsens Polizei

Wer hätte das wohl gedacht? Bei Sachsens Polizei tummeln sich auch Reichsbürger. Damit konnte ja nun wirklich niemand rechnen.

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Die Süddeutsche Zeitung mag mich nicht mehr

Seit heute bekomme ich bei der Süddeutschen, welche eigentlich ein Qualitätsmedium ist, anstelle der Nachrichten, eine Sperrseite angezeigt.

Darin werde ich aufgefordert, meinen Adblocker zu deaktivieren. Ich habs testweise eimal getan. Und siehe da, ich bekomme die Seite wieder angezeigt.. plus der Info, dass ich jetzt von 23 verschiedenen Trackern verfolgt werde

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Selbst wenn ich dann den Adblocker wieder einschalte, werde ich immer noch von einem Tracker verfolgt

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Vielen Dank, liebe Süddeutsche. Ich werde euch wohl nicht mehr besuchen können.
Das war’s dann.

 

In diesem Zusammenhang:
Wer wissen möchte, warum man schon lange nicht mehr zu der BILD Zeitung geht, dem sei das hier empfohlen

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Wie viel Versagen geht eigentlich noch?

Wenn man die aktuelle Berichterstattung um den mutmaßlichen Terroristen Jaber Albakr verfolgt, dann kommen mittlerweile so viele unglaubliche Vorkommnisse heraus, dass man versucht ist, an eine Komödie zu denken. Und nicht an vernünftige Polizeiarbeit.

Jetzt kommt sogar heraus, dass Albakr sogar schon Sprengstoffexperimente gemacht hat, die schief gingen. Die sächsische Polizei war im August in seiner Wohnung und hat nichts bemerkt.
Dann hat irgendwann doch jemand seinen Hintern hoch bekommen und man wollte ihn verhaften. Dabei wurde er auf der Straße vor dem Haus angetroffen und verfolgt, aber wegen der schweren Panzerung der Polizei konnte er entkommen.
Die übliche Vorgehensweise der Polizei wäre eigentlich, dass es bei solchen Zugriffen einen Absperring in zweiter Reihe gibt, um genau so etwas zu vermeiden. Wenn der Verdächtige entkommen kann, dann läuft er den Polizisten in zweiter Reihe in die Arme. Aber das wurde wohl „vergessen“.
Dann wird er von anderen Syrern festgesetzt und gefesselt, so dass ihn die Polizei eigentlich nur abholen müsste. Aber das misslingt fast, weil am Polizeinotruf (110) in Sachsen niemand englisch spricht.  Erst als einer der Syrer mit einem Handyfoto zur Polizeiwache läuft und vorzeigt, versteht man dort, was los ist und holt ihn ab.
Und als wenn das noch nicht alles peinlich genug wäre, erkennt zuerst eine Haftrichterin auf Suizidgefahr, aber eine nachfolgende Psychologin ist der Meinung, dass man bei einem potentiellen Selbstmordattentäter nicht mit Selbstmord rechnen muss. Auch dann nicht, als er die Deckenleuchte abbaut und die Steckdose aus der Wand reißt.
Und so wird dem wichtigsten Gefangene von Sachsen nicht sein stabiles TShirt abgenommen und er mit spezieller Kleidung ausgestattet, die so etwas verhindern könnte.
Es ist nur folgerichtig, dass nun kommt, was kommen muss; der Gefangene erhängt sich in seiner Zelle.
Man könnte meinen, jetzt ist alles was nur peinlich sein kann, passiert. Falsch!
Der tote mutmaßliche Terrorist wird von einer Auszubildenden aufgefunden. Mir stellt sich die Frage, was eine Auszubildende in oder an der Zelle eines mutmaßlichen IS-Terroristen verloren hat.

Man darf gespannt sein, was im Laufe der Zeit noch alles ans Licht kommt. Es bleibt spannend und wird immer peinlicher.

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Die Reflexe setzen ein

Am 7. Januar gab es in Paris einen furchtbaren Anschlag auf Journalisten und damit auch auf die Presse- und Meinungsfreiheit. Menschen, die glauben, ihr Prophet sei rachsüchtig und trotzig wie ein dreijähriges Kind, haben fast eine ganze Redaktion ausgelöscht.

Und zwar wegen einer Tradition. Es ist nämlich bewährte Tradition, jeden zu töten, der den Propheten bildlich darstellt.
Tradition deshalb, weil im Koran nichts davon steht. Wahrscheinlich war es dem Propheten schlicht egal, ob ihn jemand zeichnet oder malt.

Natürlich ist das Entsetzen über die Tat weltweit groß.
Jedoch treibt das in Deutschland wieder besondere Blüten.

Einige Zeugen des Überfalls haben mit dem Handy von einem Dach aus gefilmt, wie einer der beiden Polizisten vor dem Verlagshaus erschossen wird. Es sind keine schönen Bilder, und man muss sie sich nicht anschauen, wenn man das nicht will. Keinesfalls sieht man sich das Video versehentlich an, man muss es schon gezielt gesucht und gestartet haben.

Trotzdem kommt unser Innenminister De Maizière auf die Idee, man solle das Video löschen. Und das schafft wirklich nur ein deutscher Innenminister. Er begegnet einem Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit mit ZENSUR. Offensichtlich schaltet der Mann nichtmal in solch einem sensiblen Moment sein Hirn ein, bevor er redet.

Und wenn man denkt, dümmer gehts nicht mehr, kommt irgendwo die CSU daher. Wir erinnern uns: Das ist die Partei, die forderte, dass Ausländer auch Zuhause deutsch zu reden haben.
Die fordern jetzt lautstark die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung.
Was hätte das genutzt? Frankreich HAT die Vorratsdatenspeicherung. Hat sie irgendetwas verhindert? Hat sie irgendetwas zum Ergreifen der Täter beigetragen? Hat sie etwas zur Aufklärung der Tat beigetragen?
All das ist einem CSU Politiker egal, der lässt sich nicht von Fakten irritieren. Der fordert aus Tradition reflexhaft die VDS.

Für so etwas muss man entweder sehr dumm, sehr ignorant, oder Politiker sein.

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weniger als 100 Dinge, die das neue iPhone 6s immer noch nicht kann, Android aber schon lange

Weniger als 100 Dinge sind es jedoch nur, weil ich die Neuerungen in Android seit meinem letzten Beitrag nicht berücksichtigt habe. Es geht ja um Dinge, die Android schon lange kann.

1. App Integration ins Operating System
2. Nicht möglich, default Apps zu setzen
3. Kein NFC (NFC ist zwar eingebaut, es gibt jedoch keine Anwendungen dafür)
4. Kein UKW Radio
5. Echte HD Auflösung (das größere iPhone 6 plus hat full HD)
6. Widgets
7. Dual User
8. Wechselbare Tastaturen (Swype, etc)
9. Photosphere (panorama) – ohne Fremdanbieter
10. USB host – USB OTG  Weiterlesen

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Wiener Akademikerball

Alle Jahre wieder. Der Wiener Akademikerball, der in der Hofburg stattfindet, ist die Nachfolgeveranstaltung des Wiener Korporationsballs, einer Veranstaltung von farbentragenden und schlagenden (rechten!) Burschenschaften.

Kritiker an diesem Ball gab es schon immer, egal wie er sich nennt. Es IST ein Ball der FPÖ und findet immer wieder gerade in der Wiener Hofburg statt. (Wie bekannt, hat die FPÖ bei der letzten  Nationalratswahl mehr als 20% der Wählerstimmen erhalten.)

Demonstrationen gegen diesen Ball gab es auch immer schon. Dieses Jahr aber gab es ein enorm verstärktes Polizeiaufgebot, die Sperrzone um die Hofburg wurde im Vergleich zu den letzten Jahren extrem ausgeweitet, dazu kam natürlich ein Vermummungsverbot.

Natürlich steht es jedem Bürger dieses Landes zu, zu demonstrieren. Zu demonstrieren!! Nicht zu randalieren, Geschäfte zu zerstören, zu versuchen, in eine Bank einzubrechen, Staatseigentum zu zerstören. Und wie IMMER bei solchen Demonstrationen sind unter Tausenden von friedlichen Demonstranten die reinen Radaubrüder dabei. Unterstützt von busseweis angekarrten Deutschen.

Diese Randalierer haben der FPÖ und dem Herrn Strache einen Riesengefallen getan. Sie haben nämlich ganz deutlich gezeigt, WER die „Bösen“ sind, nämlich die „Linken“ bzw. eine „Abordnung Ultralinker“. Ja. Es reichen 300 Randalierer, um eine Demo von 6.000 Leuten absolut entgleiten zu lassen. Das Polizeiaufgebot, heuer so enorm und so teuer wie noch nie zuvor, hat sich damit aber auch gerechtfertigt.

In dieser satirischen Reportage liegt leider nicht nur ein Körnchen Wahrheit, sondern ein ganzer Getreidespeicher!
Danke, Ihr Vollidioten, dass ihr sowohl der FPÖ als auch den Kritikern des enormen Polizeiaufgebots und der immensen Sicherheitsmaßnahmen so toll in die Hände gespielt habt! Demokratisches Verständnis, dessen Fehlen man immer und immer wieder der FPÖ vorwirft, lässt sich auch auf dieser Seite der politischen Einstellung deutlichst vermissen!  *ironieoff*

 

Mehr zu den Demos findet man in allen österr. Medien,  u. a. auch hier.

 

 

 

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100 Dinge, die das iPhone 5s immer noch nicht kann, Android aber schon lange

1. App Integration ins Operating System
2. Nicht möglich, default Apps zu setzen
3. Kein NFC
4. Kein UKW Radio
5. Echte HD Auflösung
6. Widgets
7. Dual User
8. Wechselbare Tastaturen (Swype, etc)
9. Photosphere (panorama) – ohne Fremdanbieter
10. USB host – USB OTG  Weiterlesen

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Die Vorratsdatenspeicherung soll ausgesetzt werden

Der neue Justizminister Heiko Maas sagte dem Spiegel, dass er keinen Gesetzesentwurf zur anlasslosen Vorratsdatenspeicherung vorlegen werde, bevor der Europäische Gerichtshof endgültig geurteilt hat, ob die Richtlinie die Rechte der EU-Bürger verletze oder nicht.

Dementsprechend ist das Geheule der Unionspolitiker heute nun besonders laut. Am bezeichnendsten ist die Aussage vom CSU-Innenexperte Hans-Peter Uhl, der die Berliner Zeitung erinnerte,  es stünde die grundsätzliche Vereinbarung im schwarz-roten Koalitionsvertrag, die Vorratsdatenspeicherung wieder einzuführen: „Dabei bleibt’s“. Notfalls müsse der Streit im Koalitionsausschuss geklärt werden.

Ich finde es immer wieder interessant, wenn Berufspolitiker den Koalitionsvertrag über die verbrieften Grundrechte aller Bürger stellen und in ihrem wirren Schädel meinen das wäre „Recht“.

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Die Abhöraffäre ist beendet

 

Wer wissen möchte, welche Informationen und welches Dokument Ronald Pofalla dazu bewegten, die Abhöraffäre für beendet zu erklären, dem sei das folgende sehr überzeugende Dokument zur Lektüre empfohlen. Download hier. Das nenne ich wirklich eine erschöpfende Auskunft. Zur Einstimmung hier nur eine Seite des Dokumentes: Weiterlesen

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Wenn ich’s nicht beantworten will, erkläre ich’s für geheim

Am 26. Juli stellte die SPD unserer Bundesregierung einige Fragen zur Ausspähaffäre und zur Zusammenarbeit mit amerikanischen Geheimdiensten.
Weil offensichtlich einige Fragen nicht sehr angenehm zu beantworten waren, wurden sie schlicht zur Geheimsache erklärt (Seite 3):

Die Bundesregierung ist nach sorgfältiger Abwägung zu der Auffassung gelangt, dass die Fragen 3, 10, 16, 26 bis 30, 31, 34 bis 36, 38, 42, 46, 47, 49, 55, 61, 63, 65, 76, 79, 85 und 96 aus Geheimhaltungsgründen ganz oder teilweise nicht in dem für die Öffentlichkeit einsehbaren Teil beantwortet werden können.

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